Gastartikel von Jan Schuhmacher, Initiator und Entwickler von Watrify
Irgendwo auf einem Wanderweg im Schwarzwald, die Sonne scheint seit Stunden, es ist heiß, die Flasche ist fast leer – und kein Brunnen weit und breit. Wer viel draußen unterwegs ist, kennt diesen Moment. Mit Kindern wird er besonders dringlich.
Mir ist das über Jahre immer wieder passiert – beim Wandern, auf langen Radtouren, im Camper. Jedes Mal dieselbe Frage: Wo kann ich hier eigentlich meine Flasche auffüllen? Trinkbrunnen und Wasserspender gibt es eigentlich überall. Manchmal mitten auf dem Marktplatz, manchmal gut versteckt in einem Park. Das Problem ist nur: Viele Menschen wissen nicht, dass es sie gibt – oder sie sind schwer auffindbar: verstreut auf Gemeindewebseiten, in manchen Apps zwar integriert, aber oft veraltet, ohne Community-Funktion, dafür mit Werbebannern oder Abo-Druck.
