Im Familien-Feriencamp an der Nahe

Aktivurlaub für die Familie bieten die Feriencamps von FP Sportreisen in Rheinland-Pfalz (Hunsrück–Naheland), Bayern (Franken) und Baden-Württemberg (Schwarzwald–Titisee). Im Rahmen eines Kurzcamps durften wir dieses testen und berichten euch heute gerne davon.

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das Familiencamp Naheland

Wir waren von Sonntag bis Mittwoch zu Gast im Feriencamp Naheland. Dieses ist malerisch gelegen auf dem Campingplatz Nahemühle im Hunsrück direkt an der Nahe, umgeben von Weinbergen und bewaldeten Hügeln. Die schöne Natur ringsum begeisterte uns von Anfang an und überraschte uns durchaus positiv, da wir noch nie in dieser Gegend von Rheinland-Pfalz gewesen waren.

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der Mausebär und sein Papa unterwegs zur Nahe

Das Feriencamp selbst besteht aus einem großen, komplett eingerichteten Küchen- und Speisezelt (hier wird gemeinsam gekocht, gegessen und auch wieder aufgeräumt), einem kleinen Hängemattenpark und einem Lagerfeuerzelt. Neben Bierzeltgarnituren gibt es zum Entspannen Liegestühle, und für die Kinder lädt direkt hinter dem Camp ein kleiner Spielplatz zum Austoben ein. Übernachten kann man in eigenen oder geliehenen Zelten direkt am Camp. Es gibt aber auch die Möglichkeit, über den Campingplatz Blockhütten oder Ferienwohnungen zu mieten, die nur wenige hundert Meter vom Camp entfernt liegen. So ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei.

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Idylle an der Nahe

Sonntag Nachmittag wurden wir von der Campleitung herzlich willkommen geheißen und lernten die anderen Teilnehmer (ca. 30) kennen. Nach einer kurzen Einführung zu Regeln, Organisation und Tagesplanung steckten wir die Füße in die Nahe, um uns zu erfrischen und ein wenig Bächlein zu stauen. Kurz darauf gab es das gemeinsame Abendessen, dessen anschließenden Spüldienst wir mit ein paar anderen Familien übernahmen. Hinterher klang der Tag gemütlich rund um das Camp aus.

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im Lagerfeuerzelt

Am Montag fuhren wir nach dem gemeinsamen Frühstück nach Idar-Oberstein zur Besichtigung der Edelsteinmine im Steinkaulenberg. Die Führung im Bergwerk war kurzweilig und abwechslungsreich. Anschließend gab es ein gemeinsames Picknick im Grünen. Danach wurden wir in fünf Gruppen aufgeteilt, um in einer Geocache-Rallye rund um das Thema Edelsteine gegeneinander anzutreten. Den Sieg ließen wir uns hier dank unserer langjährigen Geocache-Erfahrung natürlich nicht nehmen. Zum Abschluss des Ausflugs durften wir dann selber noch nach Edelsteinen graben. Und das – trotz gleißender Sonne und immer stärker werdenden Hitze – mit Erfolg. Der Mausebär war kaum zu bremsen und wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören zu buddeln, da wir tatsächlich Edelsteine finden konnten. Ein tolles Erlebnis! Nach dem Ausflug hatten wir vor dem gemeinsamen Abendessen zum Abschluss des Tages noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung, die wir für einen großen Eisbecher in Oberstein nutzten.

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der Mausebär gräbt nach Edelsteinen

Dienstag ging es nach dem Frühstück zum Bogenschießen und Baumklettern an die Nahemühle, die am Rande des Campingplatzes liegt. Zuerst durften wir uns im Bogenschießen üben: Gingen die ersten Versuche noch gänzlich daneben, konnten wir uns im weiteren Verlauf zunehmend über Treffer freuen. Für die kleineren Kinder waren die Bogen noch etwas groß, daher hatten diese die Möglichkeit, mit der Armbrust zu schießen, was sie begeistert annahmen. Den Abschluss des Vormittags bildete ein kleiner Wettkampf, in dem wir gegeneinander nicht nur im Bogen- und Armbrustschießen sondern auch im Leitergolf, Ringewerfen und weiteren Spielen antraten. Da war für jeden etwas dabei, und alle hatten Spaß. Nach dem Mittagspicknick durften wir – natürlich gut gesichert – an Klettergriffen und -tritten auf Bäume klettern. Auch hier gab es unterschiedliche Längen und Schwierigkeitsgrade, sodass alle auf ihre Kosten kamen und sich jeder seine ganz persönliche Herausforderung suchen konnte. Am Abend wurde gegrillt und später zur Freude aller Stockbrot gemacht.

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kurze Verschnaufpause beim Baumklettern

Leider war das Feriencamp am Mittwoch nach dem Frühstück für uns bereits zu Ende. Aber wir hatten großen Spaß bei allen Aktivitäten, sind begeistert von der durchweg perfekten Organisation und können uns gut vorstellen, wieder einmal an einem Feriencamp teilzunehmen. Es war auf jeden Fall mal etwas anderes und eine tolle Erfahrung, neue Outdoor-Aktivitäten mit anderen Familien zu entdecken. Probiert es am besten selbst einmal aus!

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der Mausebär übt sich beim Armbrustschießen

Für die restlichen Camp-Teilnehmer gab es am Mittwoch einen Tag zur freien Verfügung, bevor sie am Donnerstag auf der Glan eine Kanutour unternahmen und am Freitag in den Kirner Dolomiten klettern konnten. Die Camps sind grundsätzlich für 6 Tage buchbar sowie als Kurzcamp von Sonntag–Mittwoch oder Mittwoch–Samstag. Sie eignen sich für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Für Familien mit kleineren Kindern gibt es außerdem Zwergencamps ab 3 Jahren, auch diese sind für 6 Tage bzw. als Kurzcamp buchbar.

(*Werbung, da Pressereise.)

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