Hüttentour Wilder Kaiser – unser gemeinsames Fazit

Es ist inzwischen schon eine schöne Tradition, dass ich nach dem Ende unserer Hüttentour ein paar Tage später ein Fazit ziehe. Neu ist in diesem Jahr, dass ich meine weltbeste Hüttentourcrew selbst zu Wort kommen lasse. Ich habe alle gebeten, mir ihre 3 Tops and Flops von unseren 4 Tagen rund um den Wilden Kaiser zu nennen. Lest hier ihre alphabetich geordneten Antworten und meine ganz persönlichen abschließenden Worte.

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Christoph
Tops
1. Die Klettersteige, also Jubiläumssteig bzw. die schwierigen Sektionsklettersteige (am Stripsenjochhaus)
2. Die Abende auf den Hütten, die waren wie jedes Jahr mega witzig (und natürlich, dass ich das Doppelkopf-Spiel gewonnen habe)
3. Das Wetter am 2. und 3. Tag und das Alpenglühen am 2. Abend
Flops
1. Die Gruttenhütte war in meinen Augen echt miserabel. Das Essen mies, die Duschen zu teuer, die Hüttenwirtin unfreundlich und die Mikrowelle für den Hüttenschlafsack zu heiß.
2. Die Sache mit den Bettwanzen. Ich fände es gut, wenn sich alle Hütten am Wilden Kaiser mal gemeinsam bemühen würden, das Problem in den Griff zu kriegen. Mikrowellen können da nicht die langfristige Lösung sein.
3. fällt weg

Dani
Tops
1. Klettersteige zu Hunds- und Stripsenkopf
2. Stripsenjochhaus, insbesondere das Abendessen
3. Kaiserwetter an Tag 3
Flops
1. Gruttenhütte (Abendessen und Hüttenschlafsack-Geschichte)
2. Anstieg zur Gruttenhütte
3. Nacht in Lager der Kaindlhütte

Käthe
Tops
1. Jubiläumssteig bei tollem Wetter am 2. Tag
2. Doppelkopf-Runden
3. Vielseitigkeit der diesjährigen Touren
Flops
1. Nervige Leute
2. zu wenig Touren, wo man einfach erzählen konnte, da schon anstrengend
3. langer Heimreise-Tag

Ich danke euch für eure Stellungnahmen. Und da es irgendwie unfair wäre, wenn ich jetzt noch viel mehr schreiben würde, kommen zum Abschluss auch meine 3 Tops und Flops.

Natalie
Tops
1. Etappe 2: die Durchschreitung des Wilden Kaisers, die lang ersehnte Besteigung des Ellmauer Tors und der anspruchsvolle Abstieg durch die Steinerne Rinne. Eine Etappe, die stolz macht!
2. Christoph, Dani und Käthe – eure Geduld, eure Nachsicht und Umsicht mit mir. Die ich, dieses Mal geschwächt durch eine starke Erkältung, mit großem Abstand die langsamste war und auf die ihr immer ohne Gram gewartet habt. (Und natürlich die, wie immer großartigen und unfassbar lustigen, Hüttenabende mit euch.)
3. Die Gipfelbesteigung des Stripsenkopfs am frühen Morgen – was gibt es Schöneres, als bei solch klarer Bergluft zu Beginn eines Tages auf einem Gipfel zu stehen.
Flops
1. Die Gruttenhütte – viel gepriesen und durch den Bergdoktor weit bekannt, war hier nicht nur das Abendessen eine herbe Enttäuschung.
2. Meine Oberschenkel und meine Blasen. Ich nehme jeden Tipp gegen vor Muskelkater schmerzende Oberschenkel und Blasen trotz 3-Jahre alter Schuhe dankbar entgegen.
3. Alle Menschen, die schlecht ausgerüstet in die Berge gehen. In diesem Fall Wanderer ohne Helm in der Steinernen Rinne sowie Kinder, die von ihren Eltern für alpine Bergtouren nur mit Turnschuhen ausgestattet werden.

Es war mir wie immer eine Ehre mit euch!

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Missed, but always in the middle of our hearts: Steffi

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