Der erste Skiurlaub und viel Wasser im Sommer

Als der Mausebär 3 Jahre alt war, also 2016, waren wir das erste Mal mit ihm im Skiurlaub. Natürlich in unserer Skiheimat Schröcken. Hier habe auch ich vor 31 Jahren das Skifahren gelernt.

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der Mausebär auf Skiern

Und Schröcken war so, wie wir es seit so vielen Jahren kennen und lieben. Schneesicher, sonnig und fast schon zu warm. Für den Mausebär war das so aber genau richtig. Er fand es toll, auf Skiern zu stehen, auch wenn er leider noch nicht in einen Skikurs durfte.

Dafür haben wir ihn mitgenommen, erst auf das Fließband und später auch im Sessellift bis ganz nach oben hoch auf den Salober. Und dann die komplette Familienabfahrt zwischen unseren Beinen bis ins Tal hinunter. Für uns war das recht anstrengend, ihn so zwischen den Beinen zu haben, aber er fand es großartig.

Es war ein toller erster Skiurlaub für den Mausebär und ein schönes Alter, um erste Eindrücke beim Skifahren zu sammeln. 2018 werden wir wieder nach Schröcken fahren. Dann geht der Mausebär auch in den Skikurs. Er freut sich schon darauf.

Pfingsten 2016 waren wir mit ganz lieben Freunden über das verlängerte Wochenende auf dem Schmelzlinger Hof in der Eifel. Auch hier hatten wir viel Glück mit dem Wetter und waren mit den Kindern den ganzen Tag über draußen. Beim Wandern, Picknicken, im Tierpark und einfach rund um den tollen Bauernhof. Ende September fahren wir wieder dahin und hoffen auf ein paar schöne Outdoor-Herbsttage.

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am Schmelzlinger Hof

Der Sommerurlaub 2016 war geprägt von Wasser und natürlich von den Bergen:

Zuerst habe ich ein jahrelanges Versprechen eingelöst – wir haben endlich meine Freundin Magdalena (mit der ich 2004 auf der Nossberger-Hütte zusammen gearbeitet und gelebt habe) zuhause in der Steiermark besucht. Sie hat uns mit auf die berühmte Planai genommen, wo es im Sommer unzählige Spielemöglichkeiten für Kinder gibt. Das hat dem Mausebär sehr gefallen, besonders die riesige Holzkugelbahn. Außerdem sind wir im Rohrmooser Untertal einen Wasserweg gegangen, immer neben dem reißenden Bach über unzählige Leitern und Brücken. Diese Kletterei fand der Mausebär großartig, aber er war auch ziemlich ko, als wir oben angekommen sind. Den Rückweg über eine Fahrstraße hat er dann nicht mehr ganz geschafft, und wir haben ihn abwechselnd auf die Schultern genommen.

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am Wilden Wasser

Direkt am Anschluss sind wir für eine Woche an den Achensee gefahren. Wir hatten ihn als Urlaubsziel gewählt, weil wir hofften, dass die Kombination aus Bergen und See, aus wandern und Schiff fahren, aus gondeln und am Wasserspielplatz spielen dem Mausebär viel Freude bereiten würde. Und was soll ich sagen? Unsere Erwartungen wurden übertroffen.

Leider hatten wir kein großes Glück mit dem Wetter, dafür haben wir aber mit dem Stiedlhof die für uns best mögliche Unterkunft gefunden: Direkt am See, mit unverbautem Blick auf diesen, sehr nette Vermieter, viele Kühe und die Möglichkeit, jeden Abend beim Melken und Füttern der Kühe zuzuschauen. Das hat der Mausebär dann auch gemacht.

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Blick auf den Stiedlhof

Und gewandert sind wir (soweit es das Wetter zuließ) auch. Zur Gaisalm natürlich, da ist der Mausebär den kompletten Weg ab Pertisau selbst gelaufen, und zur Bärenbadalm. Außerdem sind wir auf den Gschöllkopf gestiegen, da hat uns im Abstieg ein böses Gewitter mit Hagel erwischt, sodass wir bis zur ersten rettenden Hütte regelrecht gerannt sind. Klatschnass waren wir trotzdem. Für den Mausebären hatten wir Wechselklamotten dabei, für uns natürlich nicht. So ist das halt, wenn man mit einem kleinen Kind in den Bergen unterwegs ist.

Besonders schön war, dass der Mausebär in diesem Urlaub angefangen hat, den Papa vor Stolperfallen am Weg zu warnen. So hat er ihn unter anderem auf jede Wurzel aufmerksam gemacht. Natürlich sind wir auch Schiff, Gondel, Bus und Zahnradbahn gefahren. Und am Ende des Urlaubs war klar: Nächstes Jahr kommen wir wieder, dieses Mal für zwei Wochen. Doch davon und von Mausebärs großen Bergtouren beim nächsten Mal mehr …

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Südseefeeling am Achensee

9 Gedanken zu “Der erste Skiurlaub und viel Wasser im Sommer

  1. Hey Natalie,
    das sind ja schöne Urlaubsberichte. Erstaunlich, dass ihr überhaupt vom Fleck gekommen seid, wenn jede einzelne Wurzel auf dem Weg thematisiert wurde 😀 Seeeehr niedlich – auch dein Zwergerl auf Skiern. Hab mal gehört, dass man, wenn mans nicht im zarten Kindesalter lernt, das Skifahren nie wirklich gut beherrscht. Bei mir stimmts definitiv 😉 Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und ob der Mausebär irgendwann Slalom läuft, wenn ihr so mit ihm weitermacht.
    Liebe Grüße!

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  2. Vielen Dank. Ich glaube, man hat einfach weniger Angst/Zweifel, wenn man Skifahren in so einem jungen Alter lernt. Das ist der wesentliche Unterschied. Ich habe aber auch schon von über 70-jährigen gehört, die das noch gelernt haben.

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  3. Liebe Natalie

    Oh, das alles kommt mir sehr bekannt vor!

    Nur ist es bei uns schon einige Jahre her!

    Wir lieben es auch sehr, als Familie draussen zu sein und ich kann mich auch noch gut erinnern als unser kleiner angefangen hat zu Ski fahren!

    Ja, mit kleinen Kindern kommt man beim wandern fast nicht vom Fleck, aber es ist so schön!

    Danke Dir für den tollen Bericht!

    Hab ein schönes Wochenende!

    xoxo
    Jacqueline

    Gefällt 1 Person

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