Edinburgh, die Highlands und der Firth of Forth

Über Pfingsten waren mein Mann und ich, der Mausebär machte ein paar Tage Urlaub bei Oma und Opa, in Schottland. Ein Land, in das ich schon immer einmal reisen wollte und an das ich hohe Erwartungen hatte. Ob sich diese erfüllt haben und ob auch die Naturerlebnisse bei diesem Städtetrip nicht zu kurz kamen, könnt ihr hier nachlesen.

 

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Blick auf die Altstadt von Edinburgh

Jedes Jahr besichtigen wir eine europäische Hauptstadt. Nach Budapest, Berlin, Paris, Prag, Stockholm, Riga und Sofia war in diesem Jahr Edinburgh an der Reihe. Wir wohnten in einem kleinen, authentischen und liebevoll geführten Guest House mit grandiosem Frühstück in der Nähe des Arthurs Seat, den wir direkt nach unserer Anreise und dem Check-In bestiegen, um erst einmal einen Überblick über Edinburgh und die Umgebung zu bekommen. Oben angekommen hatten wir eine tolle Aussicht auf die Stadt, die umliegenden Lowlands und den Firth of Forth. Vorher war uns gar nicht bewusst, dass die Nordsee so nah ist.

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Blick vom Arthurs Seat auf die Stadt

Am zweiten Tag erkundeten wir die Altstadt von Edinburgh und fühlten uns dabei oft in die Welt von Harry Potter versetzt. Verwinkelte, schmale Gassen, alte, hohe Gebäude, nicht zuletzt Edinburgh Castle und die beiden Brücken vermitteln ein mystisches Flair. Es ist gut vorstellbar, wie J. K. Rowling hier gesessen und die Bücher voller Magie und Zauberei geschrieben hat.

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hier ist das Grab von Tom Riddle (Lord Voldemort)

Später am Tag machten wir noch einen Abstecher zu Craigmillar Castle, genau so hatte ich mir Schottland immer vorgestellt. Aber irgendwie war es auch ein bißchen unwirklich, dass es wirklich so war, wie man es auch verschiedenen Filmen und Serien kennt. Einfach toll!

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Craigmillar Castle

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mystisch – der Blick zum Firth of Forth

Am dritten Tag fuhren wir mit Timberbush Tours in die Highlands. Wir hatten uns gegen die Tour bis Loch Ness entschieden, da wir dann das Frühstück im Guest House verpasst und sehr früh raus gemusst hätten. So sollte es nun in die West Highlands gehen: Zuerst ging es nach Doune Castle (bekannt aus der Serie „Outlander“), dann via Klimahog und Tyndrum einmal quer durch die Highlands, vorbei an Dalmally vilage und Kilchurn Castle bis nach Inverary, wo wir den längsten Stopp einlegten und ein wenig Zeit hatten, die Gegend zu erkunden. Zurück ging es über Loch Lomond und Stirling Castle wieder nach Edinburgh.Die Highlands haben uns nicht enttäuscht: Sie sind groß, unendlich grün und weit, Natur belassen und einfach schön. Es gibt nur wenig Infrastruktur, und oft sieht man viele Kilometer nichts als Berge, Felder und Bäume. Wunderschön!
Leider hat unser Guide in einem starken Dialekt gesprochen, sodass wir während der Fahrt nicht wirklich viel verstanden haben. Außerdem hätten wir gerne mehr Zeit in der Natur zur freien Verfügung gehabt als an den Castles. Trotzdem war es ein sehr schöner Tag, den wir nicht missen möchten, was vor allem an der beeindruckenden Kulisse der Highlands und an einer schönen, kurzen Wanderung am Inverary Castle liegt.

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malerisch gelegenes Castle

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in den West Highlands

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in Inverary

Den vierten Tag verbrachten wir wieder in Edinburgh und schauten uns noch die restlichen Sehenswürdigkeiten an. Edinburgh ist eine wirklich schöne Stadt, in der das meiste fußläufig zu erreichen ist. Außerdem gibt es ein toll funktionierendes Bussystem mit Doppeldeckerbussen und einer App, die die Orientierung sehr einfach macht.
So fuhren wir kurz entschlossen noch in den Vorort Dean Village, der uns richtig gut gefiel und viel romantisches Flair verbreitete.

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in Dean Village

Am letzten Tag fuhren wir mit dem Bus zuerst nach Leith, um uns die Royal Yacht Britannia anzusehen, die uns allerdings nicht besonders beeindruckte. Um stattdessen noch ein wenig die Natur und das ausgesprochen sonnige Wetter zu genießen, fuhren wir daher schnell weiter an die Nordsee bzw. zum Firth of Forth, nach Portobello. Dort erwartete uns ein Sandstrand wie an der holländischen Nordsee. Daher liefen wir den Strand entlang weiter bis nach Musselburgh. Das Wetter war so schön, dass ich mir sogar einen Sonnenbrand holte.
Überhaupt hatten wir mal wieder so ein unwahrscheinliches Glück mit dem Wetter an allen Tagen, dass man es kaum fassen kann. Es war fast jeden Tag sonnig, und das kann man in Schottland ja nicht gerade erwarten.

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am Firth of Forth

Schottland ist den hohen Erwartungen vollkommen gerecht geworden. Edinburgh ist eine wunderschöne, alte Stadt, die Highlands sind ein Naturerlebnis für sich, die Castles wirken genauso wie in den Filmen und Serien, aus denen man sie kennt, und die Nähe zur Nordsee rundet das Ganze ab. Zudem hatten wir fantastisches Wetter und konnten so alle Tage in vollen Zügen genießen.

 

 

Ein Gedanke zu “Edinburgh, die Highlands und der Firth of Forth

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