Wiedersehen auf dem Schmelzlinger Hof

Am langen Fronleichnams-Wochenende waren wir zum 3. Mal mit unserer „Kommune“ (meine beste Freundin, ihr Mann und ihre beiden Töchter) auf dem Schmelzlinger Hof in Großlangenfeld zu Gast. Was wir dieses Mal in der Eifel alles erlebt und gemacht haben, möchte ich euch heute erzählen.

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wunderschöne grüne Eifel

Wie bereits bei unserem letzten Besuch im Oktober 2017 wohnten wir in der großen, schönen Ferienwohnung direkt am Bauernhof. Das Ankommen fühlte sich gleich wie „zuhause“ an und auch das Wiedersehen mit unseren Gastgebern war herzlich.

Begeistert gingen die Kinder gleich am ersten Abend mit in den Stall, um die Kühe und die ersten Kälbchen zu bewundern, bei der Stallarbeit zu helfen und die Katzen zu füttern. Direkt für den nächsten Morgen verabredeten sie sich zum Ponyreiten, das bei bestem Wetter zu einem tollen Ausritt und schönen Spaziergang wurde. Sogar eine lebendige Blindschleiche sahen wir.
Den Rest des Tages verbrachten wir am Hof und in der näheren Umgebung mit Geocachen (wobei wir besonders zur Freude der Kinder ein Reh aus der Nähe beobachten konnten), Fußball spielen, Trampolin hüpfen (zumindest, was die Kinder angeht), dem obligatorischen Grillen (leider ohne Stockbrot) und natürlich dem allabendlichen Besuch im Stall.

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Ausblick während des Ausritts

Die anschließende Nacht brachte leider starke Gewitter, die auch den Schmelzlinger Hof nicht verschonten. Zumindest größerer Schaden ist nicht entstanden, und – was am Wichtigsten ist – am nächsten Morgen waren alle Tiere und Menschen wohl auf. Da sich das Wetter aber erstmal nicht von den Gewittern erholte, verbrachten wir den nächsten Tag im Freizeitbad Bitburg. Das war zwar extrem laut und total überfüllt, aber den Kindern hat es trotzdem gefallen. Und das ist ja die Hauptsache.

Für unseren letzten kompletten Tag in der Eifel war uns der Wettergott zum Glück wieder hold, und so fuhren wir zum Schwarzen Mann, wo wir ja bereits im letzten Jahr gewandert sind.
Nach wie vor bin ich total begeistert von diesem Wandergebiet: Es gibt ausreichend Parkplätze, eine großartige Einkehrmöglichkeit mit Streichelzoo und Spielplatz, allerlei Wanderwege, viel Wald und unberührte Natur und – was irgendwie das Allerbeste ist – einen Kasten, in dem sich Blätter zum Mitnehmen mit Karten und eingezeichneten Wanderwegen befinden.
Dieses Mal haben wir uns für den Wanderweg „historische Denkmäler“ über 6 km entschieden und wurden wieder nicht enttäuscht: Ein Großteil dieses Wanderwegs verläuft über eine Premiumwanderweg, was ja schon für sich spricht. Er führt außerdem am Aussichtsturm vorbei (der momentan leider gesperrt ist) und führt dann an etlichen Stationen des Westwallwegs vorbei, an denen man multimedial etwas über Bunkeranlagen des 2. Weltkriegs erfährt. Die Stationen sind mit QR-Codes versehen, sodass man diese mit dem Handy scannen und dann Hintergründe erfahren kann.
Nach der Wanderung durfte natürlich unsere obligatorische Einkehr im Blockhaus nicht fehlen. Es gab belgisches Bier, leckere Pommes, großartige Burger und zum Abschluss einen großen Eisbecher. Herz, was willst Du mehr!?

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hilfreicher Wegweiser am schwarzen Mann

So ging der letzte komplette Tag unseres langen Wochenendes schnell vorbei. Den letzten Vormittag vor der Heimfahrt nutzten wir nochmal für Spiel und Spaß am Bauernhof, und dann war auch schon die Zeit zum Abschied gekommen. Aber nicht für lange, denn wir haben für 2019 direkt erneut gebucht.

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der Mausebär und seine Freundinnen

 

 

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