Im Sauerland befindet sich mein absolutes Lieblings-Hotel: Der Schinkenwirt in Olsberg liegt einsam mitten im Grünen am Eisenberg und führt seinen Namen Waldhotel völlig zu Recht. Neben der einmaligen Lage ist vor allem das Essen im Schinkenwirt zu erwähnen. Egal ob Frühstücksbuffet oder Genuss-Menü am Abend, es könnte alles nicht leckerer sein. Rund um das Hotel lässt es sich wunderbar wandern und entspannen. Außerdem befinden sich in der unmittelbaren Umgebung eine Sauna und ein Barfußpfad.

Vergangenen Spätsommer waren wir mal wieder dort und haben uns verwöhnen lassen. Damit aus dem Trip ein gelungenes Familien-Wochenende wurde, haben wir dieses Mal das Fort Fun Abenteuerland besucht und einen Wander-Ausflug nach Willingen gemacht.
Natürlich sind wir auch rund um den Schinkenwirt gewandert, denn hier liegen viele Wanderwege wirklich direkt vor der Haustür und es herrscht kaum Autoverkehr. Auch einen Erzstollen kann man besuchen.

Das Fort Fun Abenteuerland liegt als größter Freizeitpark des Sauerlands in Bestwig und hat von Ende März bis Anfang November eines jeden Jahres geöffnet. Circa vierzig verschiedene Attraktionen für Familien mit Kindern in allen Altersstufen bieten ein breites Angebot, das von zwei Shows und verschiedenen Gastronomien ergänzt wird: Achterbahnen, ein Riesenrad, eine Sommerrodelbahn, Lokomotiven, ein Westernzug, diverse Fahrgeschäfte und vieles mehr – hier ist für jeden etwas dabei.

Am anderen Tag sind wir nach Willingen gefahren und dort mit der Ettelsberg Seilbahn hinauf in die Sauerländer Bergwelt geschwebt. Am Hochheideturm Ettelsberg beginnt der Rundweg zur neuen Hängebrücke in knapp 840 Metern Höhe: Man läuft am See entlang und folgt den rot-grauen Wegweisern über abwechslungsreiche Wege.
Nach ca. 1,5 Kilometern erreicht man die Mühlenkopfschanze, auf der im Winter die Skispringer zu atemberaubenden Flügen starten, und direkt daneben die Hängebrücke, den so genannten Skywalk. Mit mehr als 650 Metern Länge ist er eine der längsten Hängebrücken der Welt. Beim Überschreiten sollte man schwindelfrei sein, es wackelt ordentlich und der Blick hinunter reicht weit in die Tiefe. Die Aussicht auf die Skisprungschanze und die Landschaft ringsum ist spektakulär.
Hat man das andere Ende des Skywalk erreicht, muss man wieder zurückgehen, um den Rest des Rundwegs zurückzulegen: Zunächst erreicht man die Große Grube, danach den Kyrillpfad und gelangt schließlich wieder zum See am Hochheideturm, wo Spielplatz und Einkehrmöglichkeit warten, bevor einen die Gondel zurück ins Tal bringt.
Der durchweg ausgeschilderte Rundweg führt insgesamt über gut vier Kilometer und etwas mehr als einhundert Höhenmeter. Mit einem geländetauglichen Kinderwagen oder Buggy ist er möglich, nicht aber der Gang über die Hängebrücke.

Nach diesen beiden Ausflügen war unser Wochenende im Sauerland leider schon wieder vorbei. Aber natürlich gibt es dort noch viel mehr zu entdecken.
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