Das Allgäu – für mich inzwischen zweite Heimat, Herzensregion und einfach ein Gebiet, in dem ich mich rundum wohl fühle. Wir waren Ende April mal wieder für ein paar Tage dort und haben natürlich wie gewohnt neue Tipps und Inspiration für euch mitgebracht.

Dieses Mal haben wir in Ettensberg (bei Blaichach) etwas oberhalb von Immenstadt gewohnt. So war es zum einen nicht weit bis zu den Allgäuer Hochalpen (sie befanden sich sogar in Blickweite), zum anderen tat zu dieser frühen Zeit im Jahr auch etwas Voralpen-Flair gut.
Am ersten Tag sind wir mit dem Bus nach Immenstadt gefahren und dort mit der Bergbahn hinauf auf den Mittag. Von dort aus wanderten wir zunächst auf den Bärenkopf und stiegen danach über die Alpe Vorderkrumbach und die Winkelwiesenalpe bergab nach Gunzesried. Weiter ging es über den Tobelweg immer an der Gunzesrieder Ach entlang zurück bis zu unserer Unterkunft in Ettensberg.

Diese Wanderung ist insgesamt 11 Kilometer lang, bei 70 Höhenmetern bergauf und 720 bergab. Die GPS-Daten zur der Tour findet ihr hier. Nicht nur die Gipfelbesteigung des Bärenkopf ist ein echtes Highlight, auch der Rückweg immer entlang des Baches mit unzähligen wunderschönen Blicken auf diesen ist absolut lohnenswert.

Zum Pflichtprogramm bei jedem Trip ins Allgäu gehört für uns ein Besuch der Alpsee Bergwelt: Mit dem Sessellift nach oben, dort eine Runde wandern, Einkehr auf der Alpe Obere Kalle und zum krönenden Abschluss mit dem Alpsee Coaster rasant zurück ins Tal.
Nachdem wir beim Mal zuvor auf dem Eckhalde-Gipfel waren, hatte ich dieses Mal einen für uns neuen Rundweg ausgearbeitet, den ich euch hier gerne verlinke: Mit einer Länge von 4 Kilometern und je 130 Höhenmetern im Auf- und Abstieg ist er auch mit kleineren Kindern bereits gut zu schaffen.

Unsere dritte Wanderung in diesem Urlaub sollte uns auf einen für uns bisher unbekannten Gipfel führen, das Imberger Horn. Die Tour startete an der Bergstation der Hörnerbahn, oberhalb von Bad Hindelang. Zunächst liefen wir über den Erlebnispfad Georgs Naturwelt, bis der Weg in Richtung Gipfel abzweigte. Nun wurde es deutlich steiler und anspruchsvoller: Wir mussten ein Altschneefeld queren, über Wurzeln und kurz vor dem höchsten Punkt auch ein wenig durch Felsen klettern. Ein Weg, genau nach unserem Geschmack!

Zurück stiegen wir zunächst auf gleichem Pfad bergab, bis wir wieder auf den Abzweig an Georgs Naturwelt trafen. Hier wählten wir den zweiten Teil von diesem Kinder-Erlebnis-Weg und liefen auf diesem zurück bis zu unserem Ausgangspunkt, wo wir zum Abschluss der Tour zünftig einkehrten.
Das Imberger Horn ist ein aussichtsreicher Gipfel, den man gut auch mit Kindern erreichen kann. Durch die Abkürzung mit der Bergbahn kommt man insgesamt auf 4 Kilometer und je 300 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Die GPS-Daten dazu findet ihr hier.

Nach drei tollen Wandertagen verließ und das Wetterglück Ende April ein wenig. So machten wir am letzten Tag einen Ausflug nach Oberstdorf und besichtigten die Skisprung-Anlage, die so genannte ORLEN Arena. Neben einem kleinen Museum kann man einen Großteil der Anlage besuchen und sogar auf einen Skisprungturm mit dem Aufzug hinauf fahren. Ein tolles Erlebnis!
So hatte auch unser letzter Tag im Allgäu, bei dem wir trotz des regenreichen Wetters viel Neues entdecken konnten, noch einiges zu bieten. Ich denke, zu dieser Jahreszeit hätten die vier Tage nicht besser laufen können!

Noch viel mehr Inspiration für eure Zeit im Allgäu findet ihr hier: