Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer für ein verlängertes Wochenende in Brouwershaven waren, verbrachten wir die vier Tage mit Oma und Opa vom Mausebär in diesem Sommer in Dishoek. Dishoek liegt etwas südlicher als Brouwershaven, auf der Halbinsel Walcheren zwischen Zoutelande und Vlissingen.
Heute wird Outdoor-Familien-Glück bereits zwei Jahre alt (kaum zu glauben). Noch weniger kann ich glauben, dass mein kleiner Freizeit-Blog inzwischen pro Monat konstant von mehr als 1.000 Besuchern gelesen wird.
Zum Geburtstag habe ich eine neue Rezension mit begleitender Verlosung für euch: Die Bayerischen Hausberge für Wandermuffel. Einfach gemütlich unterwegs auf leichten und kurzweiligen Bergtouren, und daher garantiert auch für Familien mit Kindern bestens geeignet.
Es ist inzwischen schon eine schöne Tradition, dass ich nach dem Ende unserer Hüttentour ein paar Tage später ein Fazit ziehe. Neu ist in diesem Jahr, dass ich meine weltbeste Hüttentourcrew selbst zu Wort kommen lasse. Ich habe alle gebeten, mir ihre 3 Tops and Flops von unseren 4 Tagen rund um den Wilden Kaiser zu nennen. Lest hier ihre alphabetich geordneten Antworten und meine ganz persönlichen abschließenden Worte.
Nach einer durchwachsenen Nacht auf der Kaindlhütte (im Lager schläft man halt selten so gut wie im Zimmer) starten wir bereits gegen 8.30 zu unserer letzten Etappe zurück zum Auto. Als erstes gilt es das Hocheck zu erklimmen, eine kleine Erhöhung auf dem Weg zur Walleralm. Der höchste Punkt ist sogar mit einem Gipfelkreuz ausgestattet, sodass wir noch einmal ein tolles Erlebnis gemeinsam genießen können.
Der Morgen empfängt uns mit einem wolkenlosen Himmel wie aus dem Bilderbuch. Keine Frage, nach dem Frühstück besteigen wir zuerst den Stripsenkopf und genießen die Fernsicht bis zur Zugspitze, weit über den Chiemsee hinaus, in die Leoganger Steinberge und natürlich zu den imposanten Wänden des Wilden Kaisers.
der Wilde Kaiser von der anderen Seite in traumhafter Morgenluft
Nach einer erholsamen Nacht auf der Gruttenhütte starten wir gegen 9 Uhr in Richtung Ellmauer Tor. Das Wetter hat sich über Nacht beruhigt, es hängen nur noch harmlose Wolken im Tal, die langsam nach oben ziehen. Schnell erreichen wir den Einstieg zum Jubiläumssteig und legen sicherheitshalber Helm und Gurt an. Das Klettern im Steig macht viel Spaß und ist auch nicht besonders schwierig. Viele stabile Seile erleichtern das Vorankommen, auch einige Leitern und Steighilfen gilt es zu überwinden. Am Ende des Steigs erreichen wir den Normalweg, den wir bis zum Ellmauer Tor empor steigen. Dabei sehen wir einige relativ zutrauliche Gemsen und müssen auch ein Schneefeld überqueren. Gut zwei Stunden nach Verlassen der Gruttenhütte stehen wir schließlich oben. Leider haben sich die hoch gezogenen Wolken hier fest gesetzt, sodass wir keine Aussicht genießen können. Auch die Besteigung der Hinteren Goinger Halt lassen wir aus. Aber wir bleiben für ein ausgiebiges Picknick im Ellmauer Tor sitzen.
Glücksgefühle auf dem Ellmauer Tor – auch wenn man nichts sieht
Bereits um halb vier klingelt unser Wecker, denn wir wollen ja pünktlich los. Unser Ziel ist es, spätestens um 14 Uhr am Parkplatz beim Jagerwirt in Scheffau loszugehen. Und das schaffen wir: Um 13.58 Uhr schultern wir die Rucksäcke und ziehen nach unserem obligatorischen Startbild los.
Heute Nacht geht es endlich los zur Hüttentour 2019 an den Wilden Kaiser. Einen Großteil meines Rucksacks habe ich bereits gepackt, eigentlich fehlt darin nur noch der Proviant und mein Handy-Ladekabel. Erstmals muss ich auch Klettersteigset und Helm mitnehmen, vielleicht konnte ich deswegen vor Aufregung und Vorfreude schon in der vergangenen Nacht kaum schlafen.
Heute habe ich die Rezension eines wunderschönen Bergbuchs für euch, dass National Geographic veröffentlicht hat. Auf 240 Seiten stellt es unter dem Untertitel Neue Sehnsuchtsorte in den Alpen 30 Hütten ausführlich vor und nennt auch weitere Ziele, die die Wanderlust wecken.
Der praktische Reiseführer im Handschuhfachformat beinhaltet über 2.000 Ziele für spontane Übernachtungen, erholsame Pausen und günstige Tankmöglichkeiten links und rechts der Autobahn. Alle Angebote findet ihr natürlich auch online.
Ich darf 5 Exemplare der Buch-Ausgabe 2019 an euch verlosen. Verratet mir dafür einfach in einem Kommentar hier unter dem Beitrag, wohin euch eure nächste Fahrt in den Urlaub führt.
Auf http://www.facebook.com/outdoorfamilienglueck und http://www.instagram.com/outdoorfamilienglueck könnt ihr ebenfalls teilnehmen und so maximal 3 Lose erhalten. Teilnehmen könnt ihr bis Freitag, 9. August, 23.59 Uhr. Über die Gewinner entscheidet das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu WordPress, Facebook oder Instagram.
(*Werbung, da mir die Exemplare kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden.)
Auf der Heimfahrt vom Familiencamp an der Nahe haben wir einen Abstecher nach Mörsdorf gemacht, um die Hängeseilbrücke Geierlay zu überschreiten und noch ein wenig wandern zu gehen. Dafür bot sich die ausgeschilderte und bestens markierte Geierlayschleife ein, die wir trotz Temperaturen über 35 Grad in Angriff nehmen wollten.
Aktivurlaub für die Familie bieten die Feriencamps von FP Sportreisen in Rheinland-Pfalz (Hunsrück–Naheland), Bayern (Franken) und Baden-Württemberg (Schwarzwald–Titisee). Im Rahmen eines Kurzcamps durften wir dieses testen und berichten euch heute gerne davon.