Nach einer durchwachsenen Nacht auf der Kaindlhütte (im Lager schläft man halt selten so gut wie im Zimmer) starten wir bereits gegen 8.30 zu unserer letzten Etappe zurück zum Auto. Als erstes gilt es das Hocheck zu erklimmen, eine kleine Erhöhung auf dem Weg zur Walleralm. Der höchste Punkt ist sogar mit einem Gipfelkreuz ausgestattet, sodass wir noch einmal ein tolles Erlebnis gemeinsam genießen können.
Der Morgen empfängt uns mit einem wolkenlosen Himmel wie aus dem Bilderbuch. Keine Frage, nach dem Frühstück besteigen wir zuerst den Stripsenkopf und genießen die Fernsicht bis zur Zugspitze, weit über den Chiemsee hinaus, in die Leoganger Steinberge und natürlich zu den imposanten Wänden des Wilden Kaisers.
der Wilde Kaiser von der anderen Seite in traumhafter Morgenluft
Nach einer erholsamen Nacht auf der Gruttenhütte starten wir gegen 9 Uhr in Richtung Ellmauer Tor. Das Wetter hat sich über Nacht beruhigt, es hängen nur noch harmlose Wolken im Tal, die langsam nach oben ziehen. Schnell erreichen wir den Einstieg zum Jubiläumssteig und legen sicherheitshalber Helm und Gurt an. Das Klettern im Steig macht viel Spaß und ist auch nicht besonders schwierig. Viele stabile Seile erleichtern das Vorankommen, auch einige Leitern und Steighilfen gilt es zu überwinden. Am Ende des Steigs erreichen wir den Normalweg, den wir bis zum Ellmauer Tor empor steigen. Dabei sehen wir einige relativ zutrauliche Gemsen und müssen auch ein Schneefeld überqueren. Gut zwei Stunden nach Verlassen der Gruttenhütte stehen wir schließlich oben. Leider haben sich die hoch gezogenen Wolken hier fest gesetzt, sodass wir keine Aussicht genießen können. Auch die Besteigung der Hinteren Goinger Halt lassen wir aus. Aber wir bleiben für ein ausgiebiges Picknick im Ellmauer Tor sitzen.
Glücksgefühle auf dem Ellmauer Tor – auch wenn man nichts sieht
Bereits um halb vier klingelt unser Wecker, denn wir wollen ja pünktlich los. Unser Ziel ist es, spätestens um 14 Uhr am Parkplatz beim Jagerwirt in Scheffau loszugehen. Und das schaffen wir: Um 13.58 Uhr schultern wir die Rucksäcke und ziehen nach unserem obligatorischen Startbild los.
Auf der Heimfahrt vom Familiencamp an der Nahe haben wir einen Abstecher nach Mörsdorf gemacht, um die Hängeseilbrücke Geierlay zu überschreiten und noch ein wenig wandern zu gehen. Dafür bot sich die ausgeschilderte und bestens markierte Geierlayschleife ein, die wir trotz Temperaturen über 35 Grad in Angriff nehmen wollten.
Aktivurlaub für die Familie bieten die Feriencamps von FP Sportreisen in Rheinland-Pfalz (Hunsrück–Naheland), Bayern (Franken) und Baden-Württemberg (Schwarzwald–Titisee). Im Rahmen eines Kurzcamps durften wir dieses testen und berichten euch heute gerne davon.
Zum Abschluss unserer Wanderwoche im Allgäu Mitte Mai ging es auf eine kleine aber feine Hüttentour, die erste sowohl für den Mausebär als auch für meinen Mann. Wir wollten Deutschlands am besten benoteten Premiumwanderweg (96 Erlebnispunkte) „Luftiger Grat“ erwandern. Der schneereiche und ungewöhnlich lange Winter machte uns allerdings fast einen Strich durch die Rechnung, so dass wir improvisieren mussten. Trotzdem waren es drei traumhafte Tage in den Bergen, wie ihr hier nachlesen könnt.
auf geht’s – der Mausebär trägt zum ersten Mal einen eigenen Wanderrucksack
Während unseres Urlaubs im Ferienhotel Starennest, überraschte uns ja – wie bereits beschrieben – ein ungewöhnlich kühles Wetter. Nach unserer Auftaktwanderung zum Dreiländerblick über den Imberg haben wir noch weitere tolle Ausfüge unternommen. Diese führten uns zu den wundervollen Buchenegger Wasserfällen und zu so mancher Rodelpartie, lest hier mehr dazu.
Während unseres Urlaubs im Ferienhotel Starennest erlebten wir den kältesten Mai im Allgäu seit 1993, wie uns eine Hüttenwirtin erzählte. Besonders in den ersten Tagen war es überraschend kühl, und es wehte ein kalter Wind. Trotzdem waren wir natürlich meist draußen unterwegs, den Auftakt unserer Outdoor-Aktivitäten und zugleich eine tolle Wanderung für die ganze Familie könnt ihr hier nachlesen.
Mitte Mai waren wir ein paar Tage im Ferienhotel Starennest in Oberstaufen-Schindelberg zu Gast. Mit dem Slogan „Idylle mit Nestwärme“ hat es sich auf Familien spezialisiert und heißt mitten im wunderschönen Allgäu kleine wie große Gäste herzlich willkommen.
Inzwischen ist es bereits eine schöne Tradition, dass wir drei zusammen mit meiner besten Freundin und ihrer Familie ein langes Wochenende auf dem Schmelzlinger Hof in der Eifel verbringen. Dieses Mal waren wir Anfang Mai für 5 Tage / 4 Nächte zu Besuch auf dem liebevoll geführten Bauernhof.
Habt ihr schon einmal vom Neanderlandsteig gehört? Ich bin vor kurzem darauf aufmerksam geworden, und da er so nahe unserer Heimat liegt und ich mich immer über neue Wandermöglichkeiten in unserer Nähe freue, habe ich ihn am vergangenen Woche zusammen mit Bloggerkollegin Jessie von Bunterwegs ein Stück erwandert. Wie er uns gefallen hat und ob wir vielleicht sogar eine weitere Etappe begehen wollen, erzähle ich euch heute.